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Kittenabgabe

Unsere Katzenbabies werden mit größter Sorgfalt, Liebe und Fachkenntnis aufgezogen, um ihnen einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen, und werden nicht in Einzelhaltung und ungesicherten Freigang abgegeben.

Bei ihrem Umzug in ihr neues Zuhause sind unsere Kitten mindestens 14 Wochen alt, komplett entwurmt, geimpft und gechippt. Eine Tollwutimpfung erfolgt auf Wunsch des neuen Besitzers. Natürlich sind sie außerdem stubenrein und sehr menschenbezogen. Wenn sie hier ausziehen, sind sie auch ein lebhaftes Familienleben mit allen Alltagsgeräuschen und anderen Katzen gewöhnt.

Jedes Kätzchen bringt seinen Impfpass, ein aktuelles Gesundheitszeugnis, einen Schutzvertrag und seine Ahnentafel des „Freunde edler Samtpfoten e. V.“ mit. Außerdem bekommt es natürlich Lieblingsfutter für die ersten Tage, Spielzeug und Bilder der ersten Lebenswochen mit auf den Weg in sein neues Leben.

Den zukünftigen Besitzern stehen wir gerne bei der Auswahl „seines“ Kätzchens und natürlich im weiteren Verlauf seines Lebens mit Rat und Tat zu Seite.

Zum Schutz der Tiere vor verantwortungslosen Vermehrern werden alle Kitten per Kaufvertrag mit einer Zuchtsperre belegt, d.h. mit einem solchen Tier darf kein Nachwuchs "produziert" werden. Ein Liebhabertier muss nachweislich bis spätestens zum 10. Lebensmonat kastriert werden. Sollten Sie sich selbst für die Zucht von Deutsch Langhaarkatzen interessieren, sprechen Sie bitte offen mit uns darüber. Wir werden dann gemeinsam ein hoffentlich dafür geeignetes Kätzchen für Sie aussuchen. Mit 6-8 Monaten entscheiden wir dann auch gemeinsam, wie es weiter geht. Erscheint das Tier tatsächlich zur Zucht geeignet und es werden in den kommenden Monaten alle dafür sprechenden Nachweise (tierärzliche Untersuchungen, evtl. Gentests, Ausstellung) erbracht, wird die Zuchtsperre von uns aufgehoben.

Deutsch Langhaar Katzen sind sehr gesellig, darum geben wir unsere Jungtiere möglichst als Pärchen ab (speziell Wurfgeschwister bleiben meistens Freunde fürs Leben) bzw. in Haushalte, in denen schon Katzen leben. Denn selbst ein Katzenbesitzer, der sich viel mit seinem Liebling beschäftigt, kann keinen Artgenossen ersetzen. Stellen Sie sich vor, sie müssten ein Leben lang unter Elefanten leben und würden von ihnen liebevoll und sorgfältig versorgt. Trotzdem würde Ihnen ein anregendes Gespräch, tröstende Worte oder auch ein einfaches Lächeln fehlen - einfach all das, was den zwischenmenschliche Kontakt ausmacht. Nicht umsonst gehen Menschenkinder ab einem bestimmten Alter in einen Kindergarten. Würden alle unsere Kinder in kleinen Dörfern in Großfamilien aufwachsen, gäbe es sicher solche Einrichtungen nicht, weil die Kinder all die vielfältigen Kontakte zu anderen Kindern hätten, die sie für eine gesunde Entwicklung brauchen.

Nicht anders ist es bei unseren Katzen. Auch sie verkümmern und entwickeln im schlimmsten Fall Verhaltensstörungen, wenn sie keine Sozialkontakte zu Artgenossen haben. Ein Artgenosse kann weder durch einen Fisch, einen Hamster, einen Vogel, einen Hund oder durch einen Menschen ersetzt werden. Die Schweiz hat ein fortschrittliches Tierschutzgesetz und dort ist zum Wohl der Katze eine Abgabe von Neuzugängen in Einzelhaltung nicht mehr erlaubt.